Vor zwanzig Jahren lagen Garten und Villa der Familie Lin noch vor den Toren Taibeis. Heute erreicht man diese kleine Anfang des 20. Jahrhunderts angelegte Oase mit der U-Bahn. Taibei ist um ihn herum gewachsen, konnte den Garten aber nicht gänzlich verschlucken – zur besonderen Freude der Nachbarn.

Im typischen Stil des südlichen Fujian errichtet, ergeben sich hinter den umgebenden Mauern immer wieder überraschende Ein- und Durchblicke.

Ob man durch eine stilisierte Fledermaus in einen anderen Teil des Gartens schaut oder durch das Schnitzwerk einer reich verzierten Tür einen Blick in den Innenhof des Ahnentempels erhaschen kann, es ist ein kleiner aber sehr vielseitiger und erholsamer Ort am Rande der Großstadt.

Der kleine See, an dessen einem Ufer sich eine die einstige private Opernbühne der Lins befindet, ist der Höhepunkt des Rundgangs. Hier könnte man es mit einer guten Tasse durchaus länger aushalten.
