Perugia ist als größte Stadt Umbriens auch Heimstatt des Provinzmuseums. Und was kann man dort anderes erwarten als Putten und Heilige?
Zur Abwechslung sind auch nicht nur verstümmelte Märtyrer oder alle Facceten des Leidens Christi dargestellt. So darf ein Jüngling schon mal verzückt in die Luft schauen.

Die heilige Mama mit dem kleinen Gör darf natürlich auch nicht fehlen.

Das Gesicht dieser Maria aus der Renaissance wirkte unglaublich modern. Andere Darstellungen hingegen waren deutlich stärker stilisiert, aber nicht weniger eindrucksvoll.


Manch ein Engel wirkte weniger religiös entrückt als vielmehr mit sich selbst beschäftigt. Hätte der hier keine Flügel, könnte man ihn auch für einen selbstvergessenen Troubadour halten.

Der Maler nutzte das Bild, um für seine handwerkliche Perfektion zu werben. Wassergläser, Blumen und der locker drappierte Stoff sind eine einzige Werbebotschaft. Auf anderen Bildern wiederum scheinen den Betrachter die Straßenbengel anzugrinsen, die für die Putten Modell standen.
