
Aus der trockenen Karoo ging es 270 km nach Südosten in eine andere, deutlich feuchtere Landschaft. Je näher wir dem Addo Elephant National Park kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Die Temperaturen fielen, und es regnete zeitweilig auch noch. Für eine ganze Weile führte die Strecke zwischen zwei hohen Zäunen hindurch, und auf der einen sahen wir in der Ferne kleine Grüppchen von Elefanten. Leider stellte sich dann heraus, dass es sich um solche Dickhäuter handelte, aber eben nicht um solche… Die gut sichtbaren Elefantengruppen durchwanderten den an private Unternehmer verpachteten Teil des Nationalparks. Darin befinden sich die Luxusquartiere für Touristen die soviel bezahlen, dass man ihnen die täglich mehrfache Elefantensichtung vor dem Schlafzimmer, am Frühstückstisch und zum abendlichen Cocktail garantieren muss.

In unserem normaleren Teil des Nationalparks hatten wir die erste Elefantensichtung gleich am ersten Abend an einem künstlichen Wasserloch unmittelbar außerhalb des Camps. Eine wirklich riesige Elefantenkuh kam in der Abendsonne zum Trinken und Baden. Danach ließen die in diesem Teil des Parks offensichtlich erheblich weniger eng zusammenlebenden Dickhäuter aber frustrierend lang auf sich warten. Auf der ersten ausgedehnten Rundfahrt am nächsten Vormittag sahen wir alles mögliche andere Getier, bevor nach Stunden der erste Elefant auftauchte:
Zebras



Kudus



Elenantilopen

Warzenschweine
Den ersten der scheuen Kapbüffel hielt ich für verendet. Dabei war es nur eine Siesta.
Erst am Nachmittag kreuzten die ersten namensgebenden Dickhäuter unseren Weg im proletarischen Teil des Elefanten Nationalparks – solche Dickhäuter eben und nicht solche…
Es waren nicht die letzten, denn wir blieben drei Tage und konnten die Tiere lange Zeit intensiv beobachten.







