Das Chateau de Trévarez im Finistère hat sich der modernen Kunst und der Pflege der Gartenkunst verschrieben. Da muss dann auch schon mal das Haupthaus dran glauben. Es ist allerdings längst nicht so alt wie es scheint. Hier hat sich einer der Reichen vor gut hundert Jahren ein historisierendes Schloss in neogotischem Stil mit allen technischen Annehmlichkeiten erbaut. Im Haus gab es elektrisches Licht, Aufzüge, Zentralheizung, modernste Bäder und und und. Jede verfügbare technische Innovation der Zeit war vorhanden. Ausgebombt beim Angriff der Alliierten im Jahr 1944 ist es heute ein Ort für moderne Kunst mit riesigen Gartenanlagen, darunter ganze Kamelien- und Rhododendrenwälder.

Nicht einfach Bänke, auch Kunst.

Das Einbeziehen der Gartenanlagen ist Teil des Konzepts.


Straßenkunst im kleinsten Nest.


Lichtkunst ohne Kunstlicht.

Nicht künstlerisch ambitioniert aber kunstvoll.

Kunstvoll und doch natürlich ist das bretonische Ende der Welt auch ein Paradies für Mauerblümchen.
