Für Ostern war denkbar schlechtes Wetter angesagt, Regen und Kälte. In den Nationalparks in der Region, die wir uns für diese Tage ausgeguckt hatten, waren entsprechend alle festen Quartiere ausgebucht. Eine wie sich zeigte hervorragende Alternative bot sich mit einer der ganz wenigen extensiv bewirtschafteten Straußenfarmen in der Nähe von Heidelberg.

Dieses einsame weiße Exemplar im Bild sollte jedoch zunächst der einzige Strauß sein, den wir zu Gesicht bekamen – wenn man die hervorragend gegrillten Straußensteaks am Abend einmal außer Acht lässt. Es dominierten auch bei der frühmorgendlichen Rundfahrt mit den Landarbeitern eindeutig vierbeinige Woll- und Fleischproduzenten.





Nach dem sonnigen Auftakt zogen dann allerdings schnell die vorhergesagten Regenwolken auf. Zunächst sorgten sie noch für herrliche Farbspiele.



Doch damit war es bald vorbei, und nach dem Frühstück begann es wie aus Kübeln zu gießen.
Schlimmer noch als der Regen selbst – schließlich hatten wir ein festes Dach über dem Kopf, einen Whirlpool, einen Kamin und ein Panoramafenster in die Landschaft – war die Tatsache, dass die Temperaturen schnell in den einstelligen Bereich fielen.
Wann immer der Regen eine Pause einlegte, entschädigte die sanfte Hügellandschaft mit den schönsten Aquarellfarben.









