Blattwerk
Africa, Travel Africa, Garden Route, nature, overdevelopment, South Africa, tourism
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Die nächste Etappe brachte erneut einen kompletten Wechsel von Mikroklima und Vegetation. Nach den Wochen in den Halbwüsten von Cederberg und Karoo waren die Reste des südafrikanischen Küstenregenwalds entlang der Garden Route ein starker Kontrast.

So schön sich die üppige Vegetation sich uns auch auf einem kleinen Spaziergang entlang der Route zu einem sehr alten Urwaldbaum uns auch darbot, so sehr waren wir auch froh, die Garden Route in unserer Reiseplanung nicht berücksichtigt zu haben.

Dicht besiedelt und touristisch geradezu überentwickelt war diese Küstenregion für uns wirklich ein Schock. Zuviele Menschen, zuviele Hotels, zuviele Geschäfte, zuviele Freizeitparks und vor allem – zuviel Verkehr. So fühlten wir uns in unserer von einigen, die Südafrika schon bereist hatten, mit unverständigem Stirnrunzeln quittierten Entscheidung, den Aufenthalt entlang der Garden Route auf ein Minimum zu beschränken, letztlich sehr bestätigt.

Nur gut, dass es auf dieser Etappe die kleinen Rückzugsorte in der Natur gab, die kaum andere Touristen anzogen.

