Kulturkarneval
Asia, Society, Travel culture, fun, heritage, Hinduism, Indonesia, Islam, Java, market, Yogyakarta
Überraschung! Direkt vor dem Markt von Kotagede liefen wir unerwartet ein paar heftig bunt verkleideten Frauen in die Arme. Was war denn hier los? Mit islamischen Traditionen und Benimmregeln hatte das ganz offensichtlich so gar nichts zu tun. Fragen. Fragen. Sprachbarriere. Keine Antworten. Das sah alles extrem spannend aus. Nur konnte uns niemand wirklich sagen, wann und wo da was los war… Nur soviel war rauszukriegen: Irgendwo sollte ein Umzug stattfinden mit noch viel mehr Maskierten und Verkleideten, ungefähr in dieser Richtung… Also liefen wir los in der prallen Mittagssonne. Wir hatten seit dem Frühstück ja auch erst etwa 6-7 km auf Schusters Rappen hinter uns gebracht.
Was da mit viel Spaß durch die Gegend stapfte und tanzte waren nicht verhüllte und verschleierte Muslimas (letzteres waren sie wohl in der absoluten Mehrzahl, aber eben nicht verschleiert oder bekopftucht), sondern vielfach farbenfrohe Inkarnationen längst vergangener hinduistischer Traditionen. Hier sprach nicht der Prphet. Hier lebte das Ramayana wieder auf…
Die Kiddies liebten es, und nicht nur die…
Was wir schließlich herausbekommen konnten, deutete darauf hin, dass hier der Stadtgeburtstag Yogyakartas wohl gefeiert wurde. Und seit gerade erst einmal zwhn Jahren wurde aus diesem Anlass ein bunter Umzug der Marktleute aller traditionellen Märkte der Stadt organisiert. Besonders die Marktfrauen hatten ihren Spaß. So…
… oder so:






Am Schluss des schier endlosen Zuges kamen dann auch noch die gut gelaunten Müllis, und wir machten uns müde, schwitzend völlig dehxdriert und mit geschwollenen Füßen und steifen Gelenken nach einem sehr langen ersten Tag auf Java auf den Weg zurück ins Hotel – sitzend im Taxi…
