
Direkt neben der berühmten Kirchenruine, die das Wahrzeichen Macaos ist, drückt sich ein winziger Tempel an eine Wand. Hier wird in Form eines kleinen Jungen Nuozha als Schutzgott der Stadt verehrt. Erst im 19. Jahrhundert in den volksdaoistischen götterhimmel aufgenommen, soll er die Stadt von einer Epidemie befreit haben. Sein imaginärer Geburtstag ist Anlass zum feiern.



Aus Bambusstangen wird schnell eine Opernbühne mit Zeltdach gebaut, und am Abend sitzt die Nachbarschaft zusammen und lässt sich unterhalten. Langnasen kommen eher selten dazu, weil das drei Abende währende Spektakel nur auf Chinesisch angekündigt wird. Die meisten westlichen Ohren sind auch nicht für kantonesische Oper gebaut…