Wie schon im letzten Eintrag gesagt, es kündigte sich was an in Perugia. Letztlich hatten wir jedoch weitgehend Glück, und das ganz große Gewitter entlud sich in einer Nacht.

So konnten wir wie üblich lange durch die Stadt laufen, die wirklich viel zu bieten hat.
Das Schöne an Perugia ist, dass die Stadtentwicklung nicht wie in anderen kleineren toskanischen Städten scheinbar in der Renaissance stehen geblieben ist. Vielmehr sieht man wie die Stadt organisch gewachsen ist und sich über die Jahrhunderte verändert hat, alte Gebäude überbaut oder einfach in neue integriert wurden, neu Baustile hinzu gekommen sind.
Und wo hat man scon mal die Gelegenheit, über mehr als einen Kilometer über ein ehemaliges Aquädukt zu laufen, das ursprünglich einmal gebaut worden war, umd den Prachtbrunnen auf dem Hauptplatz mit Wasser zu versorgen?


Auch sonst bot die Stadt Überraschungen. Eine sehr aktive Linke zum Beispiel, mit offensichtlichen Sympathien für Nordkorea.

Oder ein kleines Künstlerviertel mit viel spaßiger Kunst in den Straßen – umhäkelte Treppengeländer, Bilder an Hauswänden…
