In der hintersten Ecke des daoistischen Tempels im Westen von Pingyao, wohin sich ohnehin kaum ein Tourist zu verirren scheint, befindet sich das traurige Stadtmuseum, das selbst ein Relikt einer vergangenen Zeit ist. Von moderner Präsentation ist man hier so weit entfernt wie es nur geht.
Und wiederum in der hintersten dunklen Ecke dieses Museums standen einige Meter unbeleuchteter und völlig verstaubter Glasvitrinen. Ohne jegliche Erklärung versammelte sich dort in traurigem Allgemeinzustand eine illustre Gruppe von klitzkleinen Fingerpuppen mit kaum mehr als daumengroßen Köpfen in Opernkostümen.
Damit verabschieden wir uns aus Pingyao.



















